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Wetter - am Wochenende freundlich und mild, nächste Woche Schnee möglich
Do 29.02. 22:55
Hallo!

Am Freitag und Samstag ist es wechselnd bis stark bewölkt mit gelegentlichem Sonnenschein. Von Freitagabend bis zum Samstagmorgen ist lokal geringer Regen möglich, ansonsten bleibt es trocken. Maximal werden 12 bzw. 14 Grad erreicht. Der schwache Wind dreht am Samstag von Nordwest auf Südost.

Der Sonntag: Sonnig, trocken, bis 17 Grad, ein in Böen frischer Südostwind.

Am Montag und Dienstag erreicht uns feuchtere Luft. Je nach Wettermodell ist es entweder an beiden Tagen trüb oder es gibt am Montag noch sonnige Abschnitte. Gelegentlicher geringer Regen ist möglich. Je nach Sonnenscheindauer maximal 7 bis 12 Grad. Der schwache Wind weht aus Nordwest.

Am Mittwoch und Donnerstag erreicht uns dann von Nordosten her ein sogenannter Kaltlufttropfen, das ist ein kleines Kaltluftgebiet, das von Russland kommend am Rande eines skandinavischen Hochs nach Südwesten wandert. Bei uns wird es kalt und es kann auch schneien. Beim GFS-Modell kommen auch in tiefen Lagen ein paar Zentimeter Schnee zusammen. Sicher ist das aber noch nicht, die sogenannten Ensemble-Prognosen (Variationen der Berechnungen) spielen nicht mit. Aber die reagieren auf solche Dinge oft mit Verzögerung, weil sie mit einer geringeren Genauigkeit gerechnet werden.

Zunächst tritt nachts nur in sehr ungünstigen Lagen geringer Frost auf. Wenn der Kaltlufttropfen kommt, dann haben wir tagsüber nur bis +4 und nachts bis -3 Grad.

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Wetter - am Sonntag Sonnenschein und bis 17 Grad
Mi 28.02. 22:51
Hallo!

Die tiefe Bewölkung ist am Mittwoch nach Süden bis ins Fränkische Seenland zurückgewichen.

Am Donnerstag weht der schwache Wind aus Südost und nicht mehr aus Nord. Das polnische Wettermodell glaubt daher, dass sich die tiefen Wolken wieder zu uns ausbreiten. Hört sich plausibel an, passt aber nicht zu den Prognosen der anderen Modelle, die einen sonnigen Tag erwarten. Was die Wettermodelle gar nicht auf dem Schirm haben ist eine relativ hohe Saharastaub-Konzentration, die zur Bildung dichter Schleierwolken führen könnte. Niederschläge fallen nicht. Je nach Sonnenscheindauer 7 bis 12 Grad.

Eine sich auflösende Front bringt uns am Freitag eine starke Bewölkung und gelegentlich kann unbedeutend Regen fallen. Maximal 10 Grad. Die sehr schwachen Winde wehen aus unterschiedlichen Richtungen.

Dann setzt eine Wetterbesserung ein und am Samstag scheint die Sonne zeitweise und am Sonntag häufig. Maximal werden 13 bzw. 17 Grad erreicht. Niederschläge fallen nicht. Der schwache Wind weht aus Südost.

Am Montag und Dienstag bestimmen im Bereich einer Tiefdruckrinne feuchte Luftmassen vom Nordatlantik unser Wetter. Meist ist es bedeckt oder sogar trüb und gelegentlich fällt etwas Regen. Die Höchsttemperaturen liegen bei 10 Grad.

In dieser Nacht zum Donnerstag tritt recht verbreitet Luftfrost bis -2 Grad auf. In den anderen Nächten dürfte nur noch in ungünstigen Lagen geringer Bodenfrost auftreten.

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Wetter - keine besonderen Ereignisse
Mo 26.02. 22:23
Hallo!

Mit schwachen Nordwinden gelangen am Dienstag und Mittwoch feuchte Luftmassen zu uns. Dabei lösen sich zwar die hohen und mittelhohen Wolken am Dienstag auf, aber zugleich bilden sich unterhalb einer Inversion in 1000 m Höhe immer mehr Schichtquellwolken. Am Mittwoch haben wir es nur noch mit den Schichtquellwolken zu tun, aber wie schon am Vortag wird die Sonne nur gelegentlich zu sehen sein. Vereinzelt könnte es mal tröpfeln, messbare Mengen werden aber nicht erwartet.

Am Donnerstag dreht der schwache Wind auf Südost und die Luft unterhalb der Inversion wird etwas trockener. Je nach Wettermodell ändert sich dadurch entweder nichts (weiterhin tiefe Wolkendecke) oder es heitert auf. Nennenswerte Niederschläge sind weiterhin nicht zu erwarten. Ohne Sonne wie an den Vortagen maximal 10, mit Sonne maximal 13 Grad.

Das Wetter am kommenden Wochenende ist noch unsicher. Wir liegen eigentlich an der milden Ostflanke eines Tiefs über den Britischen Inseln. Dessen Ausläufer können uns aber doch in abgeschwächter Form erreichen. So schwanken die Vorhersagen für die einzelnen Tage zwischen bewölktem Wetter mit etwas Regen bei maximal 10 Grad und Sonnenschein mit maximal 14 Grad. Es wehen schwache Winde aus wechselnden Richtungen.

Wenn es nachts mal aufklaren sollte, kann in Bodennähe rasch geringer Frost bis -2 Grad auftreten. Luftfrost, also Frost in 2 m Höhe, erwarten die Wettermodelle nicht einmal in ganz ungünstigen Lagen wie z.B. Nürnberg-Netzstall.

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Wetter - niederschlagsarm, relativ mild, Sonnenschein vor allem am nächsten Wochenende
So 25.02. 22:03
Hallo!

Tiefs vom Atlantik ziehen über Frankreich ins Mittelmeer und wir befinden uns mindestens bis zum nächsten Wochenende nördlich davon in einer windschwachen und niederschlagsarmen Zone. Die Höchsttemperaturen liegen meist bei 12 Grad, nur am Dienstag und Mittwoch bleibt es ein paar Grad kühler. Bei Aufklaren kann nachts in ungünstigen Lagen geringer Frost bis -1 Grad auftreten.

Von Montag bis Mittwoch ist es überwiegend stark bewölkt bis bedeckt. Dabei haben wir es am Montag mit überwiegend mittelhoher und hoher Bewölkung zu tun (Untergrenze 4000 m), die auch gelegentlich mal ein paar Sonnenstrahlen durchlässt. Am Dienstag und Mittwoch liegen wir dann unter einer düsteren tiefen Wolkendecke mit Untergrenze in 700 m Höhe zu tun. Am Montag kann es in Mittelfranken am Vormittag vorübergehend leicht regnen und ab Dienstag fällt gelegentlich Sprühregen in nicht messbarer Menge. Der schwache Wind dreht langsam von Ost auf Nord.

Von Donnerstag bis nächsten Sonntag ist es dann wechselnd wolkig mit längeren Zwischenaufheiterungen und niederschlagsfrei. Der schwache Wind weht aus wechselnden Richtungen.

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Wetter - relativ mild, einzelne Schauer, ab und zu Sonne
Fr 23.02. 20:11
Hallo!

In den nächsten acht Tagen tut sich beim Wetter nicht viel. Tiefs vom Atlantik erreichen uns nur stark abgeschwächt und Hochdruckeinfluss will sich auch nicht einstellen. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 11 Grad und in den Nächten tritt in ungünstigen Lagen Frost bis -3 Grad auf. Damit liegen die Temperaturen immer noch 2-3 Grad über den langjährigen Mittelwerten und es ist sicher, dass dieser Februar als wärmster seit Aufzeichnungsbeginn 1879 in die Annalen eingehen wird.

Am Samstag und Sonntag ist es wechselnd bewölkt. Tagsüber treten im Zusammenhang mit einzelnen Regenschauern frische bis starke Windböen aus Südwest auf.

Von Montag bis Mittwoch ist es wechselnd bis stark bewölkt. Hier und da könnte es mal ein bisschen regnen, meist sollte es aber niederschlagsfrei bleiben. Die schwachen Winde wehen aus Ost bis Nord.

Meine Begeisterung für die künstliche Intelligenz in der Wettervorhersage hat einen ziemlichen Dämpfer bekommen. Graphcast hat sich inzwischen an die konventionellen Modelle angeglichen und zeigt für Dienstag kein Ostalpentief (Zugbahn Vb) mit Schneefällen in Bayern mehr. Ähnliche Vb-Fehlprognosen gab es früher bei den konventionellen Modellen häufig (bis ca. 2005), inzwischen aber so gut wie gar nicht mehr. Die sogenannten Vb Wetterlagen treten relativ selten auf, in manchen Jahren gar nicht. Oft sind sie mit Unwettern verbunden. Da KI-Modelle ja nicht numerisch vorausberechnen, sondern nur aus der Vergangenheit lernen, könnte es da ein schwer zu behebendes Problem geben, wenn bestimmte Wetterlagen im Trainingsmaterial (den vergangenen Wetterlagen) zu selten vorkommen. Und wenn das Modell häufige Wetterlagen sehr gut, seltene aber nur mangelhaft beherrscht, dann ist das gut für die Statistik, aber schlecht für den produktiven Einsatz.

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Wetter - Regen und Wind am Donnerstag, anschließend relativ ruhig ohne besondere Ereignisse
Mi 21.02. 20:33
Hallo!

Der Mittwoch war mal wieder so ein Tag, an dem die Wolkendecke letztlich so dünn waren, dass z.B. in Nürnberg mehrere Stunden Sonnenschein verzeichnet wurden (*).

Am Donnerstag kann das nicht passieren. Da ist es durchgehend bedeckt und regnerisch. Dabei kommen Mengen zwischen 12 mm in Bad Windsheim und 34 mm in Plech zusammen. Die Temperaturen liegen bei rund 10 Grad. Der in Böen in tiefen Lagen frische und ansonsten starke Wind weht aus Süd bis Südwest.

Am späten Donnerstagabend überquert uns eine Kaltfront. Dabei ist der Regen kurzzeitig schauerartig verstärkt, bevor er rasch abklingt und die Wolkendecke aufreißt. Der in Böen teilweise die Sturmstärke Beaufort 9 erreichende Wind weht aus Südwest bis West. Die Temperaturen sinken von 11 Grad um Mitternacht auf 4 Grad am Freitagmorgen.

Von Freitag bis Sonntag hält der Tiefdruckeinfluss zwar an, aber es herrschen nur noch relativ geringe Luftdruckgegensätze. Der schwache Wind dreht von Südwest am Freitag auf Südost am Sonntag. Die Labilität ist hoch, nahe an der Bildung von Schauern und Gewittern. Und die würde es bei dieser Lage in ein paar Wochen wahrscheinlich auch geben. Aber derzeit erwarten die Wettermodelle noch nicht, dass die Sonne die dafür erforderliche Energie liefern kann. Am Tag bis 10 Grad. In den Nächten kann lokal mal wieder geringer Frost auftreten.

Das nächste Tief zieht von Frankreich kommend über die Alpen nach Osten. In der Nacht zum Montag bringt es uns leichten Regen, bevor sich anschließend wieder relativ ruhiges Wetter mit einzelnen Schauern einstellt bei Temperaturen von 10 Grad am Tag und bis 0 Grad in der Nacht.

Weiterhin weichen die KI-Ergebnisse von Graphcast deutlich von denen der konventionellen Wettermodelle ab. Da bleibt das Tief am Montag an den Ostalpen hängen und bringt in ganz Bayern kräftige Schneefälle bis in die Niederungen.

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(*) Sonnenschein bedeutet übrigens, dass uns direkt von der Sonne (ohne Streuung) mehr als 120 Watt pro Quadratmeter erreichen. Quadratmeter ist hier mehrdeutig. Gemeint ist eine Fläche, auf die die Sonnenstrahlen senkrecht auftreffen. Die Wettermodelle liefern dagegen Mittelwerte der direkten Sonneneinstrahlung pro Quadratmeter auf eine horizontale Fläche. Ich bin ja gerade dabei meine Sonnenschein-Vorhersage über diese speziellen Werte der Wettermodelle zu verbessern. Am Mittwoch hat mir das aber auch nichts genützt, weil die Modelle den Sonnenschein erst ganz kurzfristig auf dem Schirm hatten.

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Wetter - am Donnerstag starker Regen
Mo 19.02. 22:45
Hallo!

Ein Zwischenhoch bringt am Dienstag eine vorübergehende Wetterbesserung. Am Morgen fallen noch letzte Regenschauer, anschließend bleibt es trocken und vor allem über Mittag heitert es auch zeitweise auf. Maximal werden 10 Grad erreicht und der in Böen frische Wind weht aus Nordwest.

Schwache Tiefausläufer bringen uns in der Nacht zum Mittwoch und am Mittwoch eine überwiegend geschlossene Wolkendecke. Nennenswert Regen wird aber wahrscheinlich nur in der zweiten Nachthälfte fallen. Erneut bis maximal 10 Grad. Es wehen schwache Südwestwinde.

Am Donnerstag zieht ein Orkantief mit seinem Kern von England zur Nordsee. Bei uns ist es bedeckt mit länger anhaltenden und ergiebigen Regenfällen (15-25 mm, in der Hersbrucker Schweiz sogar bis 35 mm). Der in Böen frische bis starke Wind weht aus Süd bis Südwest. Bis maximal 11 Grad. In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge rasch ab und gleichzeitig lebt der Südwestwind in Böen stürmisch auf.

Von Freitag bis Sonntag bleibt zwar der Tiefdruckeinfluss erhalten, aber die Luftdruckgegensätze nehmen deutlich ab. Daher lässt der Wind rasch wieder nach. Ansonsten ist es je nach Wettermodell mal mehr, mal weniger bewölkt und es kann auch gebietsweise regnen. Maximal werden am Tag 9 Grad erreicht und in den Nächten kann vor allem in ungünstigen Lagen auch mal wieder leichter Frost auftreten.

Unserer künstliche Graphcast-Intelligenz erwartet zu Beginn der nächsten Woche ein von Italien über Österreich nach Tschechien ziehendes Tief, welches in ganz Bayern kräftige Schneefälle bringen würde. Bei den konventionellen Modellen hat GFS eine ähnliche Entwicklung, allerdings auf einem höheren Temperaturniveau mit Regen in tieferen Lagen. Bei den anderen konventionellen Wettermodellen gibt es dieses Tief aber gar nicht. Ich weiß aber nicht, ob man daraus etwas über die Zuverlässigkeit von Graphcast wird ableiten können. Vielmehr wird wohl nach dem Orkantief am Donnerstag die Entwicklung zu Beginn der nächsten Woche noch außerhalb der Reichweite aller Modelle liegen.

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Wetter - es bleibt mild und unbeständig, gelegentlich scheint die Sonne
Sa 17.02. 21:01
Hallo!

Am Sonntag zeigen sich anfangs noch Reste der tiefen Wolkendecke und örtlich ist es neblig. Über Mittag kommt dann auch mal länger die Sonne heraus, bevor dann im Laufe des Nachmittags die Wolken einer sich nähernden Kaltfront aufziehen. Nennenswerter Regen fällt aber erst am Abend. Maximal werden 13 Grad erreicht. Der schwache Wind weht aus südlichen Richtungen.

Am Montagmorgen klingen die Regenfälle der Kaltfront ab und tagsüber ist es stark bewölkt mit einzelnen Schauern. Um 9 Grad. Der in Böen starke Wind weht aus West.

Ein Zwischenhoch am Dienstag bringt keine großartige Wetterbesserung: Weiterhin stark bewölkt, meist trocken, um 8 Grad, in Böen frischer Westwind.

Am Mittwoch ist es tagsüber noch trocken und gelegentlich gibt es Lücken in der Wolkendecke. Gegen Abend erreicht uns dann das Regengebiet eines atlantischen Tiefausläufers. Bis 10 Grad. Schwacher Südwestwind.

Am Donnerstag und Freitag folgen weitere Tiefausläufer mit Regenfällen und es bleibt mild.

Die Wettermodelle erwarten auch in ungünstigen Lagen durchgehend frostfreies Wetter mit Temperaturen auch in Bodennähe nicht unter +2 Grad.

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P.S.:

Neues von der künstlichen Intelligenz. Hier ein Vergleich des derzeit besten konventionellen Wettermodells IFS (ECMWF) mit neuartigen Wettermodellen, die auf maschinellem Lernen (d.h. auf künstlicher Intelligenz) beruhen. Neu dazugekommen ist mit FuXi ein KI-Wettermodell aus China (Fudan University and Shanghai Qi Zhi Institute):

https://charts.ecmwf.int/products/plwww_3m_fc_aimodels_wp_mean?area=Northern%20Extra-tropics&parameter=Temperature%20850hPa&score=Anomaly%20correlation

Hier sieht man, wie die Vorhersagegüte in Bezug auf die Temperatur in der freien Atmosphäre mit der zeitlichen Länge der Vorhersage abnimmt. Je weniger stark die Kurve absinkt, um so besser also. Und da schmiert das konventionelle IFS im Vergleich zur künstlichen Intelligenz geradezu ab. Bis Tag 5 schlägt sich Google Graphcast am besten, bevor dann FuXi eine (scheinbar) größere Zuverlässigkeit hat. Nach zehn Tagen sind FuXi und Graphcast demnach so gut wie IFS nach achteinhalb bzw. neun Tagen.

Sieht man sich aber nun die Ergebnisse von FuXi im Detail an, erkennt man Erstaunliches. Je weiter die Vorhersage fortschreitet, um so detailärmer werden die Prognosen. Bei Tag 10 sieht das wie eine Klimakarte aus und nicht wie eine echte Wettervorhersage. Insbesondere sind die Luftdruck- und Temperaturgegensätze dann viel zu gering. D.h. alle extremeren Ereignisse wie Sturm oder Starkregen werden weggebügelt, der Regen wird auf riesige Gebiete verschmiert, statt konzentriert an Wetterfronten aufzutreten. In der folgenden Grafik sieht man auch, dass bei FuXi die erwartete Wetteraktivität ab Tag 5 viel zu gering ausfällt.

https://charts.ecmwf.int/products/plwww_3m_fc_aimodels_wp_mean?area=Northern%20Extra-tropics&parameter=Temperature%20850hPa&score=Forecast%20activity

FuXi trickst also sozusagen die eine Statistik aus und fällt bei der anderen durch. Daher haben die FuXi-Prognosen sicherlich einen akademischen, aber keinen praktischen Wert. Somit geht der Titel des derzeit besten Mittelfristmodells (4-10 Tage) an Google Graphcast, welches auch am Tag 10 noch echte Wettervorhersagekarten liefert und keinen konturlosen Brei. Nur minimal schlechter als Graphcast ist übrigens AIFS, die hauseigene KI-Vorhersage des ECMWF, die ebenfalls bis zum Ende meteorologisch sinnvolle und detailreiche Ergebnisse liefert.

Der qualitative Abstand zwischen Graphcast und IFS ist übrigens ungefähr so groß wie der Abstand zwischen IFS und den übrigen konventionellen Wettermodellen (GFS, ICON, etc). D.h. der Vorsprung von Graphcast gegenüber z.B. GFS ist dann schon enorm. Ich verfolge ja die Ergebnisse des Graphcast-Modells regelmäßig und die Überlegenheit macht sich tatsächlich auch in der täglichen Praxis bemerkbar. Insbesondere sind mir bis jetzt bei Graphcast nicht diese spezifischen Schwächen aufgefallen, die bei allen konventionellen Modellen gelegentlich auftreten und zu teilweise skurrilen Entwicklungsvarianten führen, die dann wieder fallengelassen werden.

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Wetter - ein freundliches und 12 Grad mildes Wochenende
Fr 16.02. 09:39
Hallo!

Warmluft bestimmt heute am Freitag tagsüber unser Wetter. Es ist wechselnd bis stark bewölkt mit einzelnen Regenschauern. Maximal werden 16 Grad erreicht. Der schwache Wind weht aus Süd bis Südwest.

Am Abend (ab ca. 19 Uhr) und in der kommenden Nacht zum Samstag überquert uns von Westen her eine Kaltfront mit ihrem Regengebiet. Der in Böen frische Wind dreht dabei von Südwest auf Nordwest.

Morgen am Samstag baut sich bei uns ein Zwischenhoch auf. Es ist wechselnd wolkig mit zeitweiligem Sonnenschein. Die Schauerneigung ist nur gering, meist dürfte es trocken bleiben. Der Nordwestwind ist in Böen in tiefen Lagen mäßig und in höheren Lagen frisch. Mit Höchsttemperaturen von 12 Grad liegen wir immerhin noch 7 Grad über den langjährigen Mittelwerten.

In der Nacht zum Sonntag ist es zeitweise klar und die Temperaturen sinken bis nahe 0 Grad. In ungünstigen Lagen tritt leichter Frost bis -1 Grad auf. Der Wind ist sehr schwach und örtlich bildet sich Nebel.

Der Zwischenhocheinfluss hält auch am Sonntag noch an. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Erneut werden maximal 12, vielleicht vereinzelt sogar 13 Grad erreicht. Der schwache Wind weht aus Süd.

Die nächste Kaltfront bringt uns in der Nacht zum Montag zeitweilige Regenfälle. Nachfolgend herrscht in der nächsten Woche unbeständiges Westwetter. Gelegentlich scheint die Sonne, häufig ist es aber bewölkt mit Regenschauern und ab Donnerstag auch wieder mit längerem Regen. Die Temperaturen liegen bei rund 10 Grad. Der Westwind frischt gelegentlich auf.

Örtlichen Nachtfrost erwarten die Wettermodelle höchstens in der Nacht zum Sonntag. Allerdings hat die Erfahrung gezeigt, dass man sich darauf nicht verlassen kann. Es ist immer noch Winter und da kann es bei örtlichem Aufklaren in Tallagen doch ziemlich schnell geringen Frost geben.

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Wetter - am Donnerstag und Freitag hohe Temperaturen bis 14 Grad
Di 13.02. 23:11
Hallo!

Eine Warmfront bringt uns am Mittwoch einen stark bewölkten bis bedeckten Himmel mit einzelnen Regenfällen. Die Temperaturen liegen bei 9 Grad. Der in Böen in höheren Lagen gelegentlich frische Wind weht aus Süd bis Südwest.

Am Donnerstag ist es überwiegend stark bewölkt. Vereinzelt gibt es kurze Regenschauer. Einzelne Zwischenaufheiterungen treten vor allem südlich einer Linie Bad Windsheim - Fürth - Hersbruck auf. Die Höchsttemperatur beträgt 13 Grad. Der schwache Wind weht aus Süd.

Am Freitag ist es zunächst wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern, bevor uns am späteren Nachmittag von Nordwesten her eine Kaltfront mit ihrem Regenband überquert. Der in Böen frische Wind dreht bei Durchzug der Front von Süd auf West. Maximal werden 14 Grad erreicht.

In der Nacht zum Freitag zieht bei uns eine ungewöhnlich milde Luftmasse durch. So steigen die Temperaturen in 1000 m Höhe vorübergehend auf 11 Grad. Tagsüber mit Sonneneinstrahlung wären da bei uns Temperaturrekorde möglich! In der Nacht haben wir aber eine Inversion mit Temperaturen von nur 7 Grad in Bodennähe.

Am Samstag fließen mit in Böen starken West- bis Nordwestwinden vor allem in höheren Schichten etwas kältere Luftmassen zu uns. Es ist wechselnd bewölkt mit einzelnen Regenschauern. Die Höchsttemperatur beträgt 11 Grad.

Die Entwicklung am Sonntag und Montag ist noch etwas unsicher. Ein Tief zieht von der Nordsee nach Südosten. Bei den einen Modellen schwächt sich das Tief dabei so stark ab, dass es nur Wolkenfelder, aber keinen Regen bringt. Bei den anderen Modellen trübt es am Sonntag ein und gegen Abend kommen Regenfälle auf, die am Montag nur zögerlich wieder abklingen. Die Temperaturen liegen so oder so bei 8 Grad.

Meist bleibt es auch nachts frostfrei. Vor allem in ungünstigen Lagen kommt es aber zu dieser Jahreszeit bei vorübergehendem Aufklaren rasch zu leichtem Frost bis -2 Grad, der von den Wettermodellen nur schwer vorhergesagt werden kann.

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