Stefan Ochs Wettermail - Fr 11.05. 01:24

Wetter - schwierige Sonntagsprognose

Hallo!

Reste der Kaltfront, die uns am Donnerstag die Gewitter und den Regen gebracht hat (*), beschäftigen uns auch am heutigen Freitag noch. D.h. vor allem in der ersten Tageshälfte kann sich Restbewölkung halten. Ansonsten ist es wolkig mit Zwischenaufheiterungen. In 2400 m befindet sich eine Inversion, die sich der Bildung von Regenschauern in den Weg stellt. Ob sie diese ganz verhindern kann, ist unsicher. Die Höchsttemperaturen liegen bei 21-23 Grad. Der schwache Wind weht aus Nord.

Am Samstag ist es heiter bis wolkig und die Temperaturen steigen auf 27 Grad. Die Labilitätsindizes deuten für den späten Nachmittag auf starke Gewitter hin. Tatsächlich erwarten die Wettermodelle aber nur vereinzelte Schauer. Der Ostwind lebt in Böen mäßig auf.

Für den Sonntag haben wir nun drei Varianten: Es könnte verregnet werden wie in der letzten Wettermail erwartet (nur noch zu 20 %). Es wird über Mittag 27 Grad warm und am Nachmittag erfasst uns von Südwesten her eine Kaltfront mit starken Gewittern und ergiebigen Regenfällen (zu 50 %). Und durchgehend heiter bis wolkig, trocken und knapp 30 Grad warm könnte es auch noch werden (zu 30 %).

Wir haben es mit einem Kaltluftgebiet zu tun, das am Sonntag vom Atlantik kommend nach Frankreich zieht. Auf dem weiteren Weg nach Osten kommt es darauf an, wie die Alpen dieses Kaltluftgebiet zerschneiden. Ein Teil der kühlen Luft soll nördlich der Alpen nach Süddeutschland, ein anderer ins Mittelmeer wandern. Hierbei kommt es auf Nuancen an, wohin genau die Luft von den Alpen gelenkt wird. Die wärmsten Ergebnisse liefert das deutsche ICON-Wettermodell. Da kommt von der kühlen Luft nördlich der Alpen gar nichts an.

Wetterochs

(*) Wie bei solchen Lagen üblich, waren die Regenmengen von Ort zu Ort sehr unterschiedlich. In der Fränkischen und Hersbrucker Schweiz, sowie im westlichen Steigerwald blieb es teilweise sogar ganz trocken. Voll erwischt hat es die Bamberger Wetterstation. Und da die Wettermeldungen inzwischen bei den Niederschlagsmengen minutengenau auflösen, sieht man genau, wann es am heftigsten war: Zwischen 15:53 und 15:54 fielen 3,5 Liter pro Quadratmeter. Das entspricht einer Stunde mäßigen Landregens, aber eben in nur einer Minute. Der weltweite Minutenrekord wird von Unionville USA gehalten mit 31,2 Litern pro Quadratmeter.
 



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