Stefan Ochs Wettermail - Mi 08.05. 20:41

Wetter - erst Regenschauer, ab Sonntag freundlich und ziemlich kühl (Vorabversion)

Hallo!

Am Donnerstag ist es wechselnd bewölkt mit zahlreichen Regenschauern und einzelnen Gewittern.

Am Freitag erreichen uns trockenere Luftmassen. Es ist wolkig mit Zwischenaufheiterungen und es gibt nur einzelne Schauer.

Die Höchsttemperaturen liegen bei 17 Grad. Der zeitweise mäßige und in Böen starke Wind dreht am Freitag von Südwest auf West. Im Zusammenhang mit Gewittern sind einzelne Sturmböen Beaufort 9 nicht ausgeschlossen.

Am Samstag zieht ein kleines Tief von Frankreich kommend ostwärts. Wahrscheinlich zieht es genau bei uns durch und bringt schauerartige Regenfälle und Gewitter. Möglicherweise nimmt es aber auch eine südlichere Bahn und es bleibt niederschlagsfrei. Maximal 15 bis 17 Grad. Die Windentwicklung hängt von der konkreten Zugbahn des Tiefs ab.

Am Sonntag stellt sich die Wetterlage um. Am Ostrand eines Hochs mit Kern über den Britischen Inseln fließt mit nördlichen Winden kühle und trockene Luft zu uns. Es heitert zeitweise auf und bleibt niederschlagsfrei. Die Höchsttemperaturen klettern von 14 Grad am Sonntag auf 17 Grad am Dienstag.

In den Nächten zum Montag und zum Dienstag muss mit geringem Bodenfrost gerechnet werden.

Wetterochs

P.S.: Aktuell wird mir immer wieder die Frage gestellt, ob denn die Regenfällen der letzten Zeit genug waren, um die Trockenheit zu lindern.

Ja, die Trockenheit ist gelindert, gelöst ist das Problem aber noch lange nicht.

Ein Rückblick: Im letzten Jahr hat es von April bis November deutlich weniger geregnet als normal bei Temperaturen, die meist weit über den langjährigen Mittelwerten lagen. Unter dem Strich führte dies zur schlimmsten Dürre seit Jahrhunderten.

Seit Dezember haben wir normale Niederschlagsmengen, die ziemlich genau den langjährigen Mittelwerten entsprechen. Die Temperaturen waren zwar weiterhin meist überhöht, aber das kühle Maiwetter erspart uns jetzt doch einiges an Verdunstung. Im Großen und Ganzen haben wir also seit Dezember normale Wetterverhältnisse. Diese konnten aber das vom Vorjahr stammende große Niederschlagsdefizit nicht ausgleichen.

Aktuell sind vor allem die obersten Bodenschichten angefeuchtet, im Grundwasser ist so gut wie nichts angekommen. Da die Böden bei uns im Sommer in der Regel mehr Wasser durch Verdunstung verlieren, als durch Regen nachgeliefert wird, ist eine nachhaltige Entspannung in den nächsten Monaten eher unwahrscheinlich. Natürlich ist ein großes Regenereignis möglich oder eine wochenlange Tiefdruckwetterlage, aber beides kommt eben nur selten vor.


 



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