Eine Tiefdruckrinne bringt uns am Donnerstag länger anhaltende Schneefälle (bis maximal 8 cm Neuschnee), deren Intensität im Tagesverlauf nachlässt. Unterhalb von 400 m sind die Temperaturen dabei aber zeitweise leicht positiv, so dass der Schnee da nicht komplett liegen bleibt. Die sehr schwachen Winde wehen aus wechselnden Richtungen.
Von Freitag bis Sonntag ist es wechselnd bis stark bewölkt ohne messbare Niederschläge. Am Tag bis +4 und in der Nacht bis -2 Grad. Es wehen schwache Südostwinde.
In der nächsten Woche gibt es bei der Großwetterlage wenig Änderung. Vom Atlantik kommende Tiefs ziehen auf einer südlichen Bahn zum Mittelmeer. Eigentlich lenken diese milde Luft nach Norden zu uns, aber bei anhaltend östlichen Bodenwinden können sich diese in tiefen Luftschichten nicht richtig durchsetzen. Daher bleiben wir im Temperaturbereich um 0 Grad herum. Es ist wechselnd bewölkt und gelegentlich kann mal ein bisschen Niederschlag fallen (teils Schnee, teils Regen), in der gesamten Woche kommen aber wohl kaum mehr als 3 mm zusammen.
Am kommenden Wochenende stößt arktische Kaltluft nach Osteuropa vor (bis nach Ostpolen und zur nördlichen Ukraine) und in der Folge treten dort großräumig Nachtfröste von -20 bis -30 Grad auf. Aktuell gibt es keine konkreten Anzeichen, dass wir davon beeinflusst werden könnten. Aber so ein großes Kältereservoir in der Nähe erhöht natürlich die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es im Laufe des Februars bei uns auch noch einmal sehr kalt werden könnte.
Wetterochs
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