Zwischen einem Hoch über Finnland und tiefen Druck bei den Azoren liegen wir in tiefen Luftschichten in einer mäßig kalten Südostströmung. Oberhalb von 1500 m ist die Luft dagegen ausgesprochen mild. Wir haben es also mal wieder mit einer Inversionswetterlage zu tun.
Von Samstag bis Dienstag ist es überwiegend stark bewölkt bis bedeckt durch tiefe Wolken mit Untergrenze in 600 bis 1000 m Höhe. Bei einigen Wettermodellen gibt es auch wolkenfreie Phasen mit zeitweiligem Sonnenschein, und zwar vor allem am Samstag. Unter Wolken am Tag bis +2 und nachts bis -1 Grad. In wolkenfreien Phasen mit Sonnenschein tagsüber bis +4 und nachts unter den Sternen bis -4 Grad. Es wehen im Mittel schwache Südostwinde. Messbare Niederschläge werden nicht erwartet. Zunächst gibt es nur auf den Jurahöhen, am Dienstag dann auch in tieferen Lagen frische Windböen.
Im weiteren Verlauf der nächsten Woche löst sich das finnische Hoch auf. Während sich der Tiefdruckeinfluss mit milder Luft von Südwesteuropa her auf uns ausweitet. D.h. es regnet zeitweise und die Temperaturen steigen bis +8 Grad.
Das KI-Wettermodell AIFS zeigt recht konsistent einen Kälteeinbruch um den 10. Februar herum. Dass das genau so kommt, ist natürlich angesichts des langen Zeitraums sehr unsicher. Es gibt auch zahlreiche Varianten, bei denen es in der übernächsten Woche sogar noch milder wird. Einen gemeinsamen Nenner haben wir aber: Die milde Luft schafft es nächste Woche nicht nach Nordeuropa. Dort bleibt es sehr kalt und das erhöht eben erfahrungsgemäß die Wahrscheinlichkeit für einen Kälteeinbruch.
Wetterochs
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