Am Rande eines südwesteuropäischen Tiefdrucksystems strömen milde Luftmassen zu uns. Die bodennah vorhandene mäßig kalte Luft erwärmt sich bei schwachen Südostwinden aber nur allmählich.
Von Mittwoch bis Freitag ist es überwiegend stark bewölkt. Phasen mit Sonnenschein können am ehesten am Mittwoch auftreten. Tagsüber bis +4 Grad. Nachts kühlt es auf Temperaturen nahe 0 Grad ab. Wahrscheinlich gibt es keine messbaren Niederschläge. Ausnahme: Bei einigen Wettermodelle regnet es am Freitag gelegentlich mit Mengen bis 2 mm.
Auch am Samstag und Sonntag überwiegend bewölkt mit nur vereinzeltem Sonnenschein. Es wird ein Temperaturanstieg bis auf +7 Grad erwartet. Ab und zu kann es mal ein bisschen regnen. Nachts dürfte es frostfrei bleiben.
Die Schneedecke schmilzt so langsam dahin. Für Sonntag wird eine Schneehöhe von 3 cm erwartet. Nicht hoch also, aber doch noch schwer mit 13 Kilogramm pro Quadratmeter.
Für die nächste Woche wird eine Verstärkung der Tiefdrucktätigkeit erwartet: mehr Wind, mehr Regen, noch höhere Temperaturen bis über 10 Grad.
In Nordeuropa bleibt es sehr kalt und die Wettermodelle zeigen auch immer wieder einzelne Szenarien, bei denen diese Kaltluft irgendwann ab der zweiten Hälfte der nächsten Woche zu uns kommen könnte. Allerdings sind die Varianten mit anhaltend milden Wetter doch deutlich in der Überzahl, d.h. eine erneute Kälteperiode ist unwahrscheinlich.
Die Sub-Seasonal Temperaturprognosen des ECMWF sind dementsprechend für die Woche ab dem 9. Februar von unterdurchschnittlich auf überdurchschnittlich umgesprungen. Da kann man schon den Sinn dieser bis zum 16. März laufenden Vorhersagen anzweifeln, wenn diese schon gleich zu Anfang zusammen mit den normalen Wettermodellen hin- und herspringen.
Wetterochs
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