Der Samstag: Heiter bis wolkig, trocken, maximal 22 Grad schwache Ostwinde.
Noch wärmer am Sonntag mit 24 Grad. Dazu erwarten die Wettermodelle ein paar Quellwolken und eine im Tagesverlauf allmählich aufziehende hohe und später auch mittelhohe Bewölkung. Die Sonnenscheindauer soll ähnlich wie am Vortag 70 % der astronomisch möglichen Zeit betragen. Die in Böen frischen Winde wehen aus Ost.
Einschränkend muss man sagen, dass am Sonntag ziemlich viel Saharastaub in der Atmosphäre vorhanden ist. Bei diesen Mengen beträgt die Wahrscheinlichkeit für dichte hohe Bewölkung und verminderte Temperaturen erfahrungsgemäß 50 %.
In der Nacht zum Montag bildet sich bei uns ein Tief und es beginnt zu regnen.
Tagsüber zieht das Tief unter Verstärkung über Polen nach Osten und an seiner Westflanke strömt mit in Böen starken Westwinden zunehmend kühle Luft zu uns (Ursprung Nordmeer). Es ist bedeckt mit Regenfällen und Schauern, die am Abend abklingen. Die Temperaturen sinken von 13 Grad am Morgen kontinuierlich auf 11 Grad am Abend.
Am Dienstag ist es wechselnd bewölkt mit Schauern. Die mit in Böen starken Nordwestwinden einfließende Luftmasse ist ungewöhnlich kühl. Die 0-Grad-Grenze liegt am Morgen nur bei 700 m und beim ICON-Wettermodell fällt oberhalb von 400 m und beim GFS sogar bis in tiefere Lagen Schnee. Tagsüber liegen die Höchsttemperaturen dann bei 11-12 Grad.
Sollte es in der Nacht zum Mittwoch länger Aufklaren, besteht die Gefahr von Boden- bzw. in ungünstigen Lagen sogar von Luftfrost.
Großes Leserinteresse besteht an der weiteren Entwicklung, insbesondere im Hinblick auf Himmelfahrt (Donnerstag). Ich denke, dass man sich hier noch ein bisschen gedulden muss. Aktuell sehen zwar die meisten Prognosen ungünstig aus, weil ein neues Tief über der Nordsee kühle Luft mit Regenwolken zu uns lenken soll. So kennt das AIFS (bestes Mittelfristmodell) auch keine Gnade beim Feiertagswetter und zeigt Regen bei 12 Grad. Allerdings verzögert IFS (bestes nicht-KI Mittelfristmodell) das Tief, so dass auch sonnige Phasen und Temperaturen bis 18 Grad möglich wären. Mir scheint der Zeitraum bis dahin einfach noch zu lang, um wegen der überwiegend negativen Prognosen die Flinte jetzt schon ins Korn zu werfen.
Wetterochs
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