Wetterochs Wettermail - Mi 10.06. 22:13

Wetter - erst kühl, Mitte nächster Woche dann heiß

Hallo!

Am Donnerstag ist es wechselnd bewölkt mit kurzen Zwischenaufheiterungen. Es bilden sich zahlreiche Regenschauer und kurze Gewitter. Die Höchsttemperatur beträgt 18 Grad. Der in Böen starke Wind weht aus West.

Ein atlantisches Frontensystem mit einer wellenden Kaltfront bringt uns am Freitag einen bedeckten Himmel mit langanhaltenden Regenfällen (je nach Wettermodell 4-15 Liter pro Quadratmeter). Dabei weht ein in Böen frischer Westwind. Mangels Sonnenschein werden nur maximal 15 Grad erreicht.

Am Samstag und Sonntag liegen wir zwischen einem französischen Hoch und einem südschwedischen Tief in einer lebhaften West- bis Nordwestströmung, d.h. es weht ein im Mittel mäßiger und in Böen starker Wind. Dabei ist es wechselnd bewölkt mit zeitweiligem Sonnenschein. Regenschauer treten - wenn überhaupt - eher am Samstag auf. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 21 und 23 Grad.

Am Montag ist es wechselnd bewölkt und trocken bei maximal 21 Grad. Der Wind lässt langsam nach.

Und dann wird es deutlich wärmer. Am Dienstag 25 und ab Mittwoch 30-35 Grad. Es soll eine schwüle Hitze werden mit der Neigung zu Gewittern. Da ist es dann immer fraglich, ob die Sonne wirklich so ungestört scheint, dass so hohe Temperaturen wirklich erreicht werden.

Nachts kühlt es zunächst auf 14 bis 8 Grad ab. Sollte die schwüle Hitzewelle in der nächsten Woche kommen, sinken die Temperaturen dann nachts kaum unter 17 Grad.

Seit mehr als zehn Jahren gibt es eine Tendenz zu niedrigen Meeresoberflächentemperaturen im westlichen Nordatlantik (verglichen mit dem Zeitraum 1951 bis 1980). Aktuell hat sich das Phänomen wieder verstärkt und da gibt es natürlich auch wieder Befürchtungen, dass dies ein Anzeichen für einen sich abschwächenden Golfstrom sein könnte. Also eindeutig finde ich die Sachlage da nicht, denn es handelt sich vor allem um ein Sommerphänomen, das auch durch eine verstärkte Tiefdrucktätigkeit hervorgerufen werden könnte, wenn das Meer häufig aufgewühlt wird und die von der Sonneneinstrahlung verursachte warme Wasserschicht an der Oberfläche sich nicht halten kann.

Bei der positiven Anomalie vor der Küste Perus handelt es sich übrigens um einen beginnenden El Niño.

https://www.ospo.noaa.gov/data/cb/ssta/ssta.daily.current.png

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