In Frankreich beginnt gerade die nächste Hitzewelle mit Temperaturen über 40 Grad. Wir liegen am Rande dieses Hochs im Zustrom trockener und nicht ganz so heißer Luftmassen.
Am Montag und am Dienstag ist es wechselnd bewölkt mit Zwischenaufheiterungen bei maximal 26 bzw. 31 Grad. Niederschläge fallen nicht. Der Westwind ist in Böen am Montag frisch und am Dienstag verbreitet stark.
Am Mittwoch erreicht uns von Norden her eine schwache Kaltfront. Es ist wechselnd bis stark bewölkt und nennenswerter Regen wird voraussichtlich nicht fallen. Der Wind dreht auf Nordwest und lässt etwas nach. Die Höchsttemperaturen gehen wahrscheinlich auf 25 Grad zurück, wobei es hier aber noch eine ziemliche Streubreite gibt (23-30 Grad).
Anschließend dehnt sich das französische Hoch nach Norden und Osten aus und bestimmt bis mindestens Sonntag unser Wetter. Die Sonne scheint und es bleibt niederschlagsfrei. Der in Böen tagsüber frische Wind dreht auf Nordost. Bei den Höchsttemperaturen verlaufen die Prognosen in einem Band, das von 30 bis 35 Grad reicht, also von "heiß" bis "zu heiß". Die Luft bleibt trocken, so dass es nachts recht kräftig abkühlt auf 15 Grad und schwül ist es da natürlich auch nicht. Was für das menschliche Wohlbefinden gut ist, wird für die Pflanzen aber kritisch. Die Bodenprofile zeigen an der Station Möhrendorf-Kleinseebach aktuell ein komplettes Austrocknen bis in 30 cm Tiefe, während der Boden am Nürnberger Flughafen in den oberen Schichten noch von dem Gewitter am 28. Juni profitiert. Wegen der Vorgeschichte sind die Böden in tieferen Schichten aber überall ziemlich trocken, so dass der positive Einfluss der vergangenen Gewitter-Niederschläge zunehmend schwindet.
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Wetterochs
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