Eine schwache Warmfront hat am Montag mehr Wolken gebracht als erwartet und auch ein paar Tropfen Regen.
Am Dienstag ist die Sonne häufiger zu sehen. Der in Böen starke Westwind bringt uns Warmluft, in der die Temperaturen auf 30 Grad steigen. Regen sollte nicht fallen.
In der Nacht zum Mittwoch erreicht uns von Nordosten her eine Kaltfront. Es ist stark bewölkt und vor allem in Oberfranken fällt auch mal etwas Regen (< 1 mm). Der Wind dreht auf Nordwest und ist in Böen noch frisch.
Am Mittwoch bleibt die Front als Luftmassengrenze bei uns liegen (kühle Luft im Nordosten, heiße im Südwesten). Es ist überwiegend bedeckt. Gelegentlich fallen ein paar Regentropfen, messbar sind die Mengen aber wahrscheinlich nicht. Die Höchsttemperatur beträgt 23 Grad. Weiterhin weht der in Böen frische Nordwestwind.
Dann setzt sich ein Hoch bei uns durch, das sich von Frankreich nach Osten ausdehnt. Am Donnerstag nehmen die Aufheiterungen zu bei maximal 27 Grad und anschließend ist es bis über das kommende Wochenende hinaus sonnig mit Höchsttemperaturen von gut 30 Grad. Es bleibt niederschlagsfrei.
Die Tiefsttemperaturen liegen bei rund 15 Grad. Auch bei dem heißen Wetter am Wochenende kühlt es nachts ganz ordentlich ab, weil die Luft nur wenig Wasserdampf enthält.
Mit nur 3 Litern pro Quadratmeter sind die vom AIFS-Modell bis zum 20. Juli erwarteten Gesamtniederschlagsmengen erstaunlich niedrig. Abhängig von der lokalen Vorgeschichte wird diese Trockenheit der Natur mehr oder weniger schwer zu schaffen machen. Nach der RADOLAN Radar-Analyse für die letzten 30 Tage befindet sich die Stelle mit den geringsten Niederschlägen von 14 Litern pro Quadratmeter zwischen Bad Windsheim und Neustadt/Aisch. Am meisten Regen kam dagegen nordöstlich des Nürnberger Flughafens mit 156 Litern pro Quadratmeter zusammen. Anders als in der Nordosthälfte Oberfrankens kamen die größeren Mengen bei uns jeweils sehr konzentriert durch einzelne Gewitter zustande. Es ist schwer zu sagen, wie viel da versickert und wie viel nur oberflächlich abgelaufen ist. Die Aurach bei Frauenaurach hatte z.B. in der Nacht zum 29. Juni einen ganz markanten Peak mit lokalen Überschwemmungen, was natürlich von dem oberflächlich ablaufenden Gewitter-Niederschlägen kam, weil das Wasser so schnell nicht versickern konnte.
Wetterochs
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