Am Mittwoch überquert uns in der 1. Tageshälfte von Nordwesten her eine Kaltfront mit ihrem Regenband (1-3 mm). Anschließend ist es ab Mittag wechselnd bewölkt mit gelegentlichem Sonnenschein, wobei sich bei manchen Wettermodellen aber noch einzelne Regenschauer bilden. Die Tageshöchsttemperatur beträgt 13 Grad und der schwache Wind weht aus Nordwest.
Am Donnerstag und Freitag bestimmt ein starkes Hoch mit Zentrum über Norddeutschland unser Wetter. Nach der teilweise nur zähen Auflösung von Nebel und Hochnebel ist es heiter und je nach Sonnenscheindauer werden maximal 10 bis 13 Grad erreicht. Die sehr schwachen Winde wehen vorherrschend aus nördlichen Richtungen.
Anschließend zieht ein Höhentief (Kaltluft-Tropfen) von Finnland kommend nach Süden (Ungarn) bis Südwesten (Österreich). Wie stark es uns am Samstag und Sonntag beeinflussen wird, ist noch unsicher. Ein Fortbestand des ruhigen und niederschlagsfreien Hochdruckwetters ist ebenso möglich wie ein leicht auffrischender Nordostwind mit einer wechselnden bis starken Bewölkung und gelegentlichem Regen. Maximal wird es 8 bis 12 Grad warm.
Ganz unsicher ist nun die weitere Entwicklung. Es entsteht zu Beginn der nächsten Woche eine neues starkes Hoch, das aber entweder über den Britischen Inseln liegen bleibt (unbeständige Nordwestwetterlage) oder von der Nordsee kommend zu uns wandert (stabiles Hochdruckwetter).
Insgesamt muss man sagen, dass die Ergebnisse der Wettermodelle in der Mittelfrist heute deutlich stärker divergieren als gestern, also sozusagen unsicherer geworden sind. Die Methode, die Zuverlässigkeit einer Vorhersage über die Divergenz der verschiedenen Wettermodell-Ergebnisse abzuschätzen, hat eben ihre Grenzen. Bei längeren Zeiträumen ergibt sich bisweilen ein Synchronisationseffekt, bei dem die Ergebnisse mit sukzessive fortschreitenden Berechnungen alle in dieselbe Richtung gelenkt werden.
Beginnend mit der Nacht zum Donnerstag besteht die Gefahr leichter Nachtfröste. Konkret hängt das dann stark von der Bedeckung ab (klarer Himmel oder Nebel / Hochnebel), aber das kann man nicht so genau vorhersagen.
Wetterochs
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